Halterner Sand

Durch die Eiszeiten entstanden in der Region um Haltern sehr reine Quarzvorkommen. Sie lagern in bis zu 250 Meter tiefen Schichten. Der Sand wird besonders in der Glas- und Keramikindustrie genutzt. Durch den Brennvorgang hellt der Sand weiter auf, weil er nur minimale Spuren anderer Minerale enthält, hat das Schmuckstück keine Zeichnung. Dieser Halterner Sand ist speziell für die Wasserfilterung bestimmt. Das Wasserwerk Haltern klärt das Wasser mit Hilfe der natürlichen Gegebenheit direkt in der Natur, indem es das Wasser durch die großen Sandvorkommen leitet.



In Flüssen und Meeren geschliffen

Jedes einzelne Sandkorn hat seine eigene Geschichte. Ob durch Gletscher zermahlen oder in Flüssen und Meeren geschliffen, seine weite Reise formt jedes Korn einzigartig. Das macht auch jeden Sand individuell in seiner Zusammensetzung. »Wie Sand am Meer« spiegelt unser Empfinden von der Unendlichkeit des Sandes. Ebenso unzählbar scheinen seine Verwendungsmöglichkeiten: Die Beton-, Glas-, Keramik-, Kunststoff- und Kosmetikproduktion sowie die Öl-, Gas- und Trinkwassergewinnung sind nur einige der vielen Anwendungsfelder des faszinierenden Materials. Unsere moderne Welt ist buchstäblich auf Sand gebaut. So wandelt sich die Unendlichkeit des Sandes immer mehr zur Endlichkeit. Sand als Inbegriff des Unerschöpflichen ist als knappes Gut schwer vorstellbar. Darin lag der Anreiz zu dieser Arbeit. Sie bereitet diesem spannenden Material, dessen Wert nur wenigen bewusst ist, eine Bühne. Dieses Schmuckstück ist eine Ode an den Sand, eines der vielfältigsten und interessantesten Materialien der Natur.